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Mäckler Architekten | Architekturbüro Frankfurt am Main
06.06.2019 Wettbewerb

Anerkennung für den Wettbewerbsbeitrag „Nordhorn – Innenstadt am Wasser“

Die Stadt Nordhorn sucht für die Flächen des jetzigen Zentralen Omnibusbahnhofs nachhaltige Umnutzungskonzepte. Das Areal birgt aufgrund seiner besonderen Lage an der Vechte enormes Potenzial für einen attraktiven städtischen Außenraum mit besonderer Aufenthaltsqualität. Wesentliches Element der städtebaulichen Entwurfsplanung ist daher nicht nur die städteräumliche Aufwertung des Marktplatzes, sondern auch der Uferzone sowie die Gestaltung des neuen Hafens. Mittels zwei prägnanter, identitätsstiftender Baukörper spannt sich der städtische Außenraum neu auf. Durch die Neubebauung an der Lingener Straße, die in ihrer Nutzung Flächen für Einzelhandel, Gewerbe und Wohnen vorsieht, wird ein geschlossener Platz zwischen der Musikschule und der evangelisch-reformierten Alten Kirche geschaffen. Das ‚Hafengebäude‘ als Blockrandbebauung mit einem öffentlichen Innenhof findet in gleicher Maßstäblichkeit eine Antwort für den Ort und vernetzt subtil alle Wege, über die dieser Ort im städtischen Kontext erreicht wird. Dieser Baukörper dient in seiner funktionalen Nutzung vor allem als neues Gemeindezentrum. Die neue Freiraumgestaltung schafft Freiräume mit hoher Aufenthaltsqualität für vielfältige städtische Aktivitäten (Markt und Feste) sowie Bereiche am Ufer zum Verweilen. Neue Gastronomie- und Einzelhandelsangebote zusammen mit der Bühne vor dem Gemeindehaus tragen zur Belebung des Marktplatzes bei – es entstehen ein neuer Treffpunkt und ein zentraler identitätsstiftender Ort.