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Mäckler Architekten | Architekturbüro Frankfurt am Main
26.10.2019 Veranstaltung

UMBAU NEUBAU WEITERBAU

Vom 13.–15. November 2019 fand die Veranstaltung des Deutschen Instituts für Stadtbaukunst und der Konrad-Adenauer-Stiftung zum Thema „UMBAU NEUBAU WEITERBAU – Urbane Vernetzung an den Rändern der Stadt“ im Belvedere des Schaumainkai 101 statt.

Das Thema: Der Zuzug in die Ballungszentren ist ungebrochen. Schon längst reicht die Innenentwicklung in den Städten nicht mehr aus. Neben der Nachverdichtung bestehender Quartiere geht es zunehmend auch um die Entwicklung gänzlich neuer Quartiere. Klar ist – neue Quartiere müssen kompakt und vielfältig sein, sie müssen bestens mit öffentlichen Verkehrsmitteln erschlossen werden und sich mit allen Infrastrukturen der Stadt vernetzen. Der Einsatz jeglicher Ressourcen muss intelligent und resilient sein. Verschwendung darf sich nicht wiederholen.

Doch wie verbinden sich diese neuen Stadtteile räumlich mit der bestehenden Stadt? Nach einem Jahrhundert Stadtentwicklung mit Funktionstrennung, Trabantenstädten und suburbanem Flächenfraß muss erkundet werden, wie an den heutigen Rändern der Stadt weitergebaut werden kann. Welche Anpassungen sind dafür in den Vorstädten und Gewerbegebieten nötig? Wie kann sich im Umfeld gesichtsloser Strukturen urbanes Leben entwickeln? Wie kann der Zusammenhalt in der Gesellschaft gestärkt und Identifikation geschaffen werden? Wie kann der Transformationsprozess positiv gesteuert werden?

Gegenstand der Tagung Urbane Vernetzung an den Rändern der Stadt war daher die Frage, mit welchen Strategien ein stadträumliches Weiterbauen an den Rändern gelingen kann.

Unter dem Eindruck von Flächenkonkurrenz durch Entwicklung und Dichte kommt dem öffentlichen Raum — den Platz- und Straßenräumen, den Grünräumen und Parks — eine entscheidende Bedeutung zu. Nicht nur wirken sich gut gestaltete öffentliche Räume „positiv auf Teilhabe und Nutzerverhalten“ aus, (vgl. Baukulturbericht Bundesstiftung Baukultur) — sie liegen auch in aller Regel im Eigentum der Kommunen und bilden so ein herausragendes urbanes Potential.

Gegenstand der Fachtagung, die wir in enger Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung durchführten, ist die Auseinandersetzung mit den elementaren Parametern einer gemischten Stadt, wie soziale und funktionale Mischung, Dichte und die Gestalt des Öffentlichen Raums. Die städtebaulichen Möglichkeiten wurden den Teilnehmern der Tagung in Vorträgen und Diskussionsrunden von und mit einschlägigen Experten nahegebracht. Stadtspaziergänge und die Erörterung von Fallbeispielen und Lösungsansätzen ergänzten die Betrachtung.

Weiteres zur Veranstaltung finden Sie unter:

www.stadtbaukunst.de/veranstaltungen-2/die-stadt-fuer-morgen-2/lebendige-stadtquartiere-2/